Chorgeschichte

2012

Die Untertanen reisten in den Osterferien (vom 31.03. - 13.04.2012) auf Vermittlung ihres ehemaligen Mitsängers Wolfgang Utsch nach Vietnam. Etwa die Hälfte des Chores hatte sich mit Chorleiter Rüdiger Schrade-Tönnißen und Pianistin Andrea Goldkuhle auf den Weg gemacht, den fernen Osten zu erkunden.

Die Untertanen trafen auf den Chor der University of Arts Education Hanoi unter der Leitung von Le Vinh Hung und einem Chor der Oper Hanoi unter der Leitung von Graham Sutcliffe. Nach kurzen gemeinsamen Workshops gab es insgesamt drei Konzerte in Hanoi, bei denen zum Abschluss je ein deutsches und ein vietnamesisches Lied gemeinsam vorgetragen wurden. Eine wirklich verbindende Erfahrung!

Eine Kostprobe der "Kleinen Reistrommel" (Trong Com), gesungen mit dem Studierendenchor im Rahmen unseres gemeinsamen Konzerts im Goethe-Institut Hanoi können Sie anhören unter http://www.youtube.com/watch?v=FmTIg-tD2Kw

Cantaré. Lieder des Trotzes und der Lebensfreude

Samstag, 14.01.2012 auf der Jahrestagung Entwicklungspolitik der AG 1-Weltgruppen im Haus Villigst in Schwerte

Samstag, 11.02.2012 in der Friedenskapelle in Senden


2011

Montag, 23.05.2011 um 18 Uhr: Beteiligung an der Mahnwache
gegen Atomkraft auf dem Domplatz in Münster. Auftaktkundgebung,
anschließend Demo

Anti-Kriegs-Tag am 01.09.2011: Der Chor unterstützt die Mahn- und Gedenkveranstaltung des DGB in Münster am Zwinger mit Friedensliedern und Liedern der Solidarität.

Freitag, 14.10.2011 um 19 Uhr: Musikalischer Beitrag zur Ausstellungseröffnung "Kunst-Stücke" im Rathaus Senden


Freitag, 04.11.2011 um 16 Uhr: Musikalischer Beitrag
zur Eröffnung der Ausstellung „Chile Solidarität - Der Einsatz für
die Opfer der Diktatur in Münster 1973 - 1989“ im Stadtmuseum in Münster.



2010

Am 12. Juni 2010 kommt das neue Programm "Dranbleiben" auf die Bühne: im Konzertsaal der Waldorfschule in Münster präsentiert der Chor die bewegte und bewegende Premiere.
 
Zum Anti-Kriegs-Tag am 1.9.10 steht der Chor in Münster am Zwinger und ergänzt die Ansprachen von engagierten Gruppen und Gewerkschaft mit Liedern gegen das Vergessen.
 
Ein weiteres Konzert mit dem Programm "Dranbleiben" gibt es am 27. November  2010 in der Gesamtschule in Nordkirchen.

Anläßlich des Welt-Aids-Tages am 01.12.10 findet gemeinsam mit dem Chor "Signale" aus Emsdetten am 21. November 2010 in der Kreuz-Kirche ein Gedenkkonzert für an Aids verstorbene MünsteranerInnen statt - Auftakt für die anschließende Würdigung weiterer Gedenksteine auf dem Kirchhof der Gemeinde Hl. Kreuz.

2009

Woody-Guthrie-Festival
in Münster vom 23. – 25.10.2009

Auch in diesem Jahr findet - nun schon zum dritten Mal - das Woody-Guthrie-Festival in Münster statt. Im Mittelpunkt dieses Festivals steht das politische Lied. Das Festival wird vom Rosa-Luxemburg-Club Münster organisiert und unterstützt vom Folk Treff Münster e.V. und dem Kulturamt der Stadt Münster. Diesmal sind folgende Künstler mit dabei: Broom Bezzums, Michael Kleff, CuppateaKai DegenhardtHolger BurnerLawayLennartP. W. KriseDuo Contraviento, Mohssen Poor Hosseini, Eduardo Fattorini, Lotte Peters

Die Untertanen treffen sich am 25.10.2009 mit dem Koor 4Mei-Projekt aus Groningen (Niederlande) und dem Chortheater Stimmt so! aus Köln. 

Weitere Informationen: Woody Guthrie Festival Münster 2009


1. September 2009

17 Uhr Beginn der Gedenkveranstaltung am Zwinger in Münster anlässlich des 70. Jahrestages des Einmarsches der deutschen Truppen in Polen und des Beginns des 2. Weltkrieges

Redner:
> Josef Hülsdünker (DGB-Region Münsterland)
> Spyros Marinos (Vorsitzender des Ausländerbeirats in Münster)
> Jürgen Schmidt (1. Bevollmächtigter des DGB in Münster)
> Jolanta Kozlowska (Polnische Generalkonsulin in Deutschland)

20 Uhr:
"Krieg und Nachkrieg. Einzelschicksale - Zusammenhänge - aktuelle Bedeutung"

Gemeinsame Veranstaltung von DGB Münster, der Joseph-Wirth-Stiftung e.V. und dem Chor "Die Untertanen"

mit Josef Hülsdünker (DGB-Region Münsterland), Erich Roßmann (Journalist, Zeitzeuge aus Mettmann), Dr. Bernd Braun (Historiker, Heidelberg) und Ulrike Hörster-Philipps (Joseph-Wirth-Stiftung e.V., Münster)


Juni 2009:
in Münster-Kinderhaus:

Kurzauftritte im Rahmen der Aufführung "Mutter Courage und ihre Kinder" in Zusammenarbeit mit dem Münsteraner "Theater in der Kreide" unter der Leitung von Reinhard Stähling


04.05.2009
Rückkehr in die Fremde?

Franz-Hitze-Haus, Münster

Die Rückkehr vieler Exilanten nach 1945 nach Deutschland, in ein Land, aus dem sie aus politischen oder religiösen Gründen oder wegen ihrer Zugehörigkeit zu einer diskriminierten Minderheit fliehen mussten, war nicht selten eine “Rückkehr in die Fremde”. Anhand von ausgewählten Beispielen wurde das Schicksal der Exilanten individuell veranschaulicht. Dabei wurde auch der Zentrumspolitiker und Reichskanzler Joseph Wirth, der erst 1948 aus dem Exil zurückkehrte, gewürdigt.
Vortrag: Dr. Bernd Braun (Stiftung Reichspräsident-Friedrich-Ebert-Gedenkstätte, Heidelberg)
Tagungsleitung: Dr. Klaus Hampel
Diskussionsleitung: Dr. Ulrike Hörster Philipps (Joseph-Wirth-Stiftung)
Rezitation und musikalischer Beitrag: Chor „Die Untertanen“


10.01.2009
Vamos caminando – 29. Jahrestagung Entwicklungspolitik im Franz-Hitze-Haus, Münster

Die Untertanen gestalten ein abendfüllendes Programm mit einem großen Schwerpunkt auf lateinamerikanischer Musik


2008
Woody-Guthrie-Festival in Münster vom 24. – 26.10.2008
Auch in diesem Jahr veranstaltet der Rosa-Luxemburg-Club ein Woody-Guthrie-Festival in Münster. Als Mitorganisator fungiert der Folk-Treff Münster. Gefördert wird das Programm vom AStA der Universität Münster sowie vom hiesigen Kulturamt.
Mitwirkende: Uta Pilling, engagierte Straßenmusikerin aus Leipzig, Frank Baier, einer der einflussreichsten Barden des Ruhrgebiets, der IG-Metall-Chor "Chorrosion" aus Bochum, die Gruppe "Spätlese" aus Kassel. 

Peter Balnis aus Saarbrücken, das Duo „Contraviento“, „Cuppatea“ aus Münster, „Karibuni“ sowie Pit Budde, der Chor „Die Untertanen“ (www.muenster.org/wgf nachlesen).


Frieden mit der Natur
Antikriegstag in Münster am 01.09.2008 Kranzniederlegung am Zwinger mit dem Chor „Die Untertanen“ Redner: Bernhard Tenhofen (DGB-Regionsvorsitzender Münsterland), Pfarrer Klaus Wirth


2007  
Weiteres Konzert: 03.03.2007 im Gymnasium in Nottuln

Auftritt beim Familienfest zum 1. Mai beim DGB Münster-Warendorf in Ennigerloh in der Alten Brennerei Schwake am 22.04.2007


Vom 2. – 4. Oktober 2007 findet in Münster zum ersten Mal das „Woody Guthrie Festival Münster“ statt. Unmittelbarer Anlass ist der vierzigste Todestag des amerikanischen Folksängers Woody Guthrie (3.10.1967). Die Festivalidee weist aber über dieses Datum hinaus: „Gerade mit Blick auf das Werk von Guthrie kann es sich dabei aber nicht um eine epigonale Veranstaltung handeln; das Festival soll zugleich Platz bieten für die heutige Auseinandersetzung mit Themen wie Arbeitsalltag, Widerstand, Antifaschismus, Migration, Verantwortung für zukünftige Generation – auch ganz konkret in Bezug auf Kinder – im klassischen Songwriting und in der Poesie.“

Veranstalter sind der Rosa-Luxemburg-Club Münster (in der Rosa-Luxemburg-Stiftung), der Folk-Treff Münster, der AstA der Uni Münster sowie das Programmkino Cinema Münster. An drei Tagen beteiligen sich 200 Personen an den insgesamt sechs Veranstaltungen des Festivals – einem Vortrag, drei Filmvorführungen und zwei Konzerten. Die Konzerte werden von acht verschiedenen Einzelmusikern und Gruppen bestritten. Auch der Chor „Die Untertanen“ wirkt dabei mit.


Frieden & Friedenstraditionen
Seit 50 Jahren findet in der Bundesrepublik der Antikriegstag statt. Jährlich erinnern die Gewerkschaften an den Beginn des 2. Weltkrieges und mahnen Schritte des Friedens an.

Am 01.09.2007 Antikriegstag in Münster: Friedensfest am Rathaus mit dem Chor „Die Untertanen“ Redner: Bernhard Tenhofen (DGB-Regionsvorsitzender Münsterland), Pfarrer Klaus Wirth


2006  
Auftritt beim Familienfest zum 1. Mai beim DGB Münster-Warendorf in Ennigerloh in der Alten Brennerei Schwake am 23.04.2006


Frieden & Gerechtigkeit – Auf den Frieden hören
Im Rahmen des „Friedenskulturmonats“ September 2006 präsentiert der Chor „Die Untertanen“ in Kooperation mit dem DGB Münster am 01.09. ein Programm  zum Thema vor der Lambertikirche in Münster.


Am 25.11.2006 feiert der Chor “Die Untertanen” in der Aula der Waldorfschule in Münster sein 25-jähriges Bestehen unter dem Motto:

   Die Welt hochwerfen

   Wer es könnte
   die Welt
   hochwerfen
   daß der Wind
   hindurchfährt.

            Hilde Domin

Die “Untertanen” präsentieren ein Programm mit außergewöhnlichen Gästen.


2005  
Auftritt beim Familienfest zum 1. Mai beim DGB Münster-Warendorf in Ennigerloh in der Alten Brennerei Schwake am 24.04.2005

2004  
Nach dreijähriger Arbeit und Auftritten bei Mai-Kundgebungen des DGB sowie der Friedensbewegung ist es endlich soweit - Vorpremiere für das neue Programm "Auge um Auge - Ton an Ton" in der Burg Lüdinghausen. Das Programm ist wesentlich durch die Zusammenarbeit mit der Regisseurin Sabine Scheerer geprägt - es wird nicht nur gesungen, sondern alle Chormitglieder spielen während der Aufführung verschiedene Rollen.

2001  
Kritisches Profil zeigen Die Untertanen auch in der Veranstaltung “Leere Kassen und Visionen – Herausforderungen für rot-grüne Entwicklungspolitik” und mit einem Konzert auf der Regionalkonferenz der Arbeitsgemeinschaft Eine-Welt-gruppen: “Macht Hunger Satt” im Franz-Hitze-Haus im Januar 2001. In allen Jahren unterstützt der Chor gewerkschaftliches Engagement weiterhin durch Auftritte bei Mai-Kundgebungen des DGB.



2000  
“Von Goldfischen, Geldhaien und Hamstern” heißt die spritzige Revue, die kabarettistisch rund um das Thema Geld kreist. Mit diesem Programm geht das Chor-Ensemble ab September 2000 in Münster (Premiere im Begegnungszentrum Coerde, Marienschule, Franz-Hitze-Haus und Kreativhaus), in Senden und Nottuln mit großem Erfolg auf die Bühne.

Einen Teil dieser Revue zeigen Die Untertanen auch anlässlich ihres 20. Geburtstages am 24. März im Bürgerhaus Kinderhaus. Die Chöre “La Lega” aus Nordhorn und “Homophon” aus Münster runden das Programm durch Geburtstagsständchen ab. In einer kleinen Ausstellung dokumentiert der Chor außerdem 20 Jahre Chorgeschichte.


1999  
stehen die “Königinnen und Untertanen” in einem gemeinsamen Benefiz-Konzert für das “lebensHaus” in Münster mit dem Chor “Homophon” auf der Bühne der Freien Waldorfschule.

Anlässlich der Eröffnung der Ausstellung von Arbeiten aus dem Schülerwettbewerb “Aufbegehren-Handeln-Verändern – Protest in der Geschichte” im Stadtmuseum Münster gestaltet der Chor das musikalische Programm.


1998  
initiieren Die Untertanen in Nordwalde im Gedenken an den 100. Geburtstag von Brecht und Eisler und den 25. Jahrestag der Ermordung von Victor Jara eine “Pena” (= Freundeskreis), ein Konzert-Treffen mit vier befreundeten Chören.


1996  
kommt die “Zeitverschwendung” auf die Bühne. Die allgemeine Beschleunigung unseres Lebens mit Alltagshektik und Zeitdruck wird in einer kabarettistischen Revue aufs Korn genommen. Mit diesem Programm feiert der Chor seine 15-jährige Arbeit mit Auftritten im Landesmuseum und in der Aula der PH Münster, in der Gesamtschule Havixbeck und im Heisenberg-Gymnasium Gladbeck.
 
Der Austausch mit der “Chorbühne Tritonus” unter Leitung von Sylke Zimpel aus Dresden findet seinen Niederschlag in einer Konzertreise im November 1995 und dem gemeinsamen “Notenaustausch” in einem Konzert in der Freien Waldorfschule Münster 1996.


1994  
bis 1995 arbeitet das Chor-Ensemble mit Steinen als Symbol in dem jiddischen Programm „Mir leben ejbig“. Jüdische Kultur und Lebensweise, aber auch die Grauen des Holocaust werden in diesem eindringlich-dichten Programm thematisiert. Aufführungen finden im Bürgerhaus Kinderhaus, im Landesmuseum, in der Gesamtschule Havixbeck (anlässlich des 50. Jahrestages des Weltkriegendes) und in Schmiedeberg bei Dresden statt.

Ein Höhepunkt für Die Untertanen ist ein gemeinsames Konzert mit dem weltbekannten Klezmer-Musiker Giora Feidman in Gütersloh, bei dem ein eigens für diesen Auftritt geschriebenes Stück zur Uraufführung kommt.
 
Konsequent sucht der Chor immer wieder die Zusammenarbeit mit anderen Künstlern:

Dazu zählen Arbeitswochenenden mit dem Percussionisten Harald Winter, mit Mitgliedern der Bagamoyo-Players aus Tansania und mit der Komponistin und Chorleiterin Sylke Zimpel, Theaterarbeit mit Pasquale Ben vom Roy-Heart-Theater aus Frankreich, mit Harald Funke von den Kleinen Mäxen und die ungezählten Stunden mit der unermüdlichen Regisseurin Sabine Scheerer, die das Ensemble immer wieder zum Erproben neuer Formen ermutigt und die künstlerische Profilierung des Chores in diesem Bereich maßgeblich geprägt hat.

Durch die individuelle Stimmarbeit mit der Atem- und Stimm-Therapeutin Ursel Mundt und die Anregungen der Gesangslehrerin Gabriele Frece entwickeln sich Die Untertanen auch klanglich hörbar weiter.


1993  
nach einer längeren Pause steht der Chor mit “Verdammt eng” wieder auf der Bühne. In Liedern, Texten und Collagen gehen Die Untertanen der Frage nach: Was ist das Fremde, was das Eigene? Sie legen in einem temporeichen Programm die Widersprüche unserer Zeit und die Enge in den Köpfen bloß.

“Verdammt eng” wird  zweimal in der Cascade in Münster, außerdem in Nienberge, Barnstorf und Borgholzhausen gesungen und gespielt.

Immer häufiger nehmen Die Untertanen Theaterelemente hinzu, um die inhaltlichen Aussagen ihrer Texte und Lieder zu unterstreichen oder zu brechen.

Die Kölner Regisseurin Sabine Scheerer übernimmt die Regiearbeit für die Bühnenprogramme.


1988  
kommt das Programm “Lebenswut” in der zweimal ausverkauften PH-Aula auf die Bühne. In einem abwechslungsreichen Gemisch aus Chorstücken, Textrezitation, Sologesang und Theaterelementen zeigt sich nicht nur der kritische Geist des Chores, sondern auch die Freude am Singen, Spielen und Experimentieren.

Die Untertanen entwickeln alle Programme oft in harter und langwieriger Arbeit gemeinsam. Intensive, oft auch kontroverse inhaltliche Auseinandersetzungen und das Erproben verschiedener künstlerischer Formen haben immer wieder dabei geholfen, das Ensemble auch in Zeiten politischer Veränderungen zusammenzuhalten.


1987
Die gewerkschaftliche Orientierung zeigt sich nicht nur in der regelmäßigen Unterstützung der jährlichen Mai-Kundgebung des DGB, sondern auch in der Teilnahme am “Tag der 35-Stunden-Woche” in der Westfalenhalle Dortmund gemeinsam mit anderen Chören aus NRW. Mit dem Konzert “Der Planet ist bewohnt” dürfen Die Untertanen das Bildungsprogramm 1987/88 des DGB Kreis Warendorf und der VHS Münster eröffnen.

Ein weiterer Schwerpunkt ist die Unterstützung der Anti-Apartheidsbewegung und der Protest gegen Unterdrückung, Verfolgung und Folter politisch Andersdenkender in Südafrika und Lateinamerika. So finden sich fast in jedem Programm internationale Protestlieder; an Anti-Apartheidsveranstaltungen des DGB und der Jusos beteiligt sich der Chor mit musikalischen Beiträgen.


1986  
Mit der “Wendestörung: Wir bitten um etwas Ungeduld” bezieht der Chor Position gegen Hochrüstung, Arbeitslosigkeit und Sozialabbau.

”Chorwärts - 5 Jahre Die Untertanen” heißt es im November desselben Jahres.


1985  
entstehen die Programme “1945/85: Gegen die Beharrlichkeit des Vergessens” und “Da liegt das gute Land, ist zum Greifen nah”.

In diesem Zusammenhang unterstützen Die Untertanen auch antifaschistische Kundgebungen am Zwinger in Münster.



1984  
beteiligt sich der Chor mit dem Programm “Für Chiles Freiheit” am Kulturfest der KSG


1982  
wurde unter der musikalischen Leitung von Rüdiger Schrade ein erstes Programm in der KHG Münster präsentiert.

Von Anfang an haben die Sängerinnen und Sänger Arbeitslosigkeit, Hitlerfaschismus und Krieg bis 1945, aber auch antidemokratische und friedensfeindliche Tendenzen sowie die Verfolgung Andersdenkender in Liedern, Texten und Montagen im Visier und prangern sie an.


1981  
finden sich einige sangesfreudige und politisch aktive Menschen zusammen. Schnell entsteht daraus der Chor Die Untertanen. Der Name ist abgeleitet von einem Spottlied, das der ”berüchtigte Aufwiegler” Adolf Glaßbrenner 1848/49 auf die Obrigkeit gedichtet hat.